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Personal Army gone wrong: Hexenjagd auf Reddit trifft erneut einen Unschuldigen

Wenn sich Online-Wutbürger Luft machen Reddit lernt einfach nicht dazu. Ein Betrüger hat die Freude an Skandalen der Community ausgenutzt, um massiv Stimmung gegen den YouTuber ?ohnickel? zu machen. Im Subreddit für Overwatch gab sich der Nutzer als angeblich geprellter Gewinner einer Verlosung aus, die der YouTuber veranstaltet hatte. Zu Zehntausenden setzte sich die Reddit-Armee in Bewegung, um die Beschuldigungen zu verbreiten. Die Community auf Reddit hat in der Vergangenheit mehrfach unter Beweis gestellt, wie viel Einfluss sie tatsächlich haben kann. Sei es im US-Wahlkampf, beim Aufstieg und Fall von Videospielen oder dem Aufdecken von windigen Geschäftspraktiken. Doch nicht immer endet der Aufruf zum Aktivismus in einem Happy End. Während die Polizei in Boston am 15. April 2013 nach den Attentätern des damaligen Bombenanschlags auf den alljährlich stattfindenden Marathon fahndete, präsentierten die selbsternannten Hilfssheriffs auf Reddit und 4chan eigene Verdächtige. Name und Foto des angeblich Verdächtigen, der zu dieser Zeit als vermisst gemeldet war, wurden daraufhin massenhaft auf Twitter und Facebook verbreitet und die Familie bedrängt, bedroht und belästigt. Zehn Tage später wurde das Opfer der Hexenjagd tot aufgefunden. Ein Zusammenhang besteht laut Polizei nicht. YouTuber wird unschuldig Opfer eines Shitstorms Dazu gelernt hat die Reddit-Community seither nicht. Auch hier werden präsentierte Geschichten ungeprüft als bare Münze genommen, was Trolls und Provokateure zunehmend für sich zu nutzen wissen. So auch im aktuellen ?Skandal? um einen angeblich geprellten Gewinner einer Verlosung. Auf Reddit behauptete der Betrüger, bei einer Verlosung von Steam-Gutscheincodes um seinen Gewinn geprellt worden zu sein. Opfer der Anschuldigungen ist der YouTuber ?ohnickel?, der die Gutscheincodes im März verlost, aber die Gewinner nie kontaktiert haben soll. Mit 22.000 Upvotes erreichte der Beitrag des Overwatch-Subreddits ein gewaltiges Publikum, von denen es sich viele nicht haben nehmen lassen, daraufhin wutentbrannt auf Twitter und YouTube gegen ?ohnickel? zu hetzen. Eine schnelle Überprüfung hat ergeben, dass der Betrüger sich für einen Teilnehmer der Verlosung ausgab und der eigentliche Teilnehmer nicht nur seinen Gutscheincode erhalten, sondern sich schon vor Wochen auf Twitter für den Erhalt des Codes bedankt hatte. Zwar wurde der Beitrag entfernt, sobald die Situation geklärt wurde, der Schaden war aber schon entstanden. Wie der YouTuber ?ohnickel? in einem Follow-up-Video berichtet, erreichen ihn immer noch Hassbotschaften und er geht auch nicht davon aus, dass sich das so schnell ändern wird. Auch ?ohnickel? ist bewusst, dass eine Richtigstellung und sein dazugehöriges Video nicht annähernd so viele Leute erreichen wird wie der ursprünglich verbreitete ?Skandal?. /nf Die besten Angebote bei ebay finden! Bild-Quellen: „ohnickel“ News Redaktion am Dienstag, 09.05.2017 16:41 Uhr Tags: internet facebook twitter netzwerk social network soziales netzwerk hass youtube social media reddit trolle soziale netzwerke troll overwatch shitstorm Weitere interessante News bitte klicken German...

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Handball: TGS Pforzheim II holt in der Landesliga die ersehnte Meisterschaft

Deshalb hatte man bei der TGS Pforzheim das Aufrücken der ?Zweiten? von der Landes- in die Verbandsliga vor der Runde als Pflichtziel vorgegeben, nachdem in der Vorsaison bei der Einführung der neuen Liga das Aufstiegsziel nur um Haaresbreite verfehlt worden war. Rückschlag gut weggesteckt In einem Start-Ziel-Rennen hat das von Florian Taafel trainierte und gecoachte Team mit 39:5-Punkten die Meisterschaft geholt. In Gefahr geraten war das Projekt nur Anfang Februar nach der einzigen Saisonniederlage gegen den späteren Zweiten TSV Rintheim. Auf diesen Rückschlag folgte aber ein Endspurt furioso mit 15:1-Punkten. Nicht nur mit 18 Siegen, drei Unentschieden und nur einer Niederlage liegt ?Wartberg II? in der Statistik ganz vorn, auch was die erzielten 685 Tore das sind durchschnittlich 31 pro Spiel, die 498 Gegentore, durchschnittlich 22,5, vor allem auch das Durchschnittsalter von 19,6 Jahren betrifft, sorgten die Nordstädter für Superlative. Zum geringen Durchschnittsalter kam es, weil mit Lukas Bauer, Manuel Blum, Jan Moritz Grupe, Fabian Herkens, Raphael Kisslinger, Alexander Klimovets, Finn Malolepszy, Lukas Salzseeler, Kevin Schick und Tim Zechmeister das Gros der Mannschaft noch für die A-Jugend spielberechtigt war. Mit Kim Hufnagel hat die Mannschaft nur einen Dreißiger in den Reihen, Keeper Jörg Ludwig, Leonard Staigle, Sven Biselli, Christian Bernhardt, Felix Klaus und der 19-jährige Markus Bujotzek stellen ansonsten die ?Riege der Erfahrenen?. Im Verlauf der Runde war man auch dankbar, dass Florian und Julian Rost vom Kader der ersten Mannschaft mit aufgelaufen sind. Jeder ist für Tore gut Mit Sven Biselli verfügen die Nordstädter zwar über einen Top-Scorer, die Stärke der Mannschaft besteht aber darin, dass jeder im Team torgefährlich ist ? und die Mannschaft daher nur schwer kalkulierbar. Da die Crew, soweit derzeit ersichtlich, zusammenbleiben wird und auch mit dem Einsatz von Langzeitverletzten wie Fabian Dykta und Adrian Enders wieder gerechnet werden kann, darf man Florian Taafels Mannschaft, die nach den Auf- und Abstiegen des HC Neuenbürg beziehungsweise des TV Ispringen den Handballkreis Pforzheim künftig in der Verbandsliga allein vertritt, auch dort Erfolge zutrauen. Auf eine breitere Basis will man in der Pforzheimer Nordstadt allenfalls die Position Torhüter stellen. In diesem Bereich hatte die TGS II zuletzt öfters ausfallbedingte Engpässe zu verkraften gehabt. Mehr dazu…...

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Big Brother Awards: Negativpreis für spitzelnde Imame

Inhalt Seite 1 ? Negativpreis für spitzelnde Imame Seite 2 ? Datenreichtum statt Datensparsamkeit Auf einer Seite lesen Noch 2,7 Kilometer, 600 Meter, einmal um die Straßenecke und dann ist er da: der Zeitungsausträger, der Lieferservice, der Paketbote. Dank GPS-Ortung und entsprechenden Apps wissen wir auf die Minute genau, wann es an der Haustür klingelt. Sofern die Dienstleiter ihren Kunden solche Informationen anbieten und ihre Mitarbeiter entsprechend technisch ausstatten. Personal Tracker heißen Geräte, mit denen sich Personen orten lassen. Sie sind nicht viel größer als ein Streichholz, enthalten einen GPS-Sender, ein Mobilfunkmodem und lassen sich per USB laden. Das Berliner Unternehmen PLT bietet solche Geräte an. Sie kommen der Firmenbeschreibung zufolge überall dort zum Einsatz, „wo es darauf ankommt, im Außendienst erbrachte Leistungen zu überwachen oder zu dokumentieren“. Über eine eigens entwickelte Software können die Arbeitgeber zudem genau analysieren, welche Strecken Fahrzeuge oder Mitarbeiter zurückgelegt haben. Aus den Daten ließe sich erkennen, wann und wo sie für wie lange Pausen eingelegt haben. Für seine Entwicklungen erthält PLT am heutigen Freitag den BigBrotherAward. Der Negativpreis wird jährlich vom Verein Digitalcourage an Firmen und Institutionen vergeben, die nach Meinung der Aktivisten besonders rücksichtslos Daten sammeln. Die Idee ist es, die Akteure öffentlich zu nennen und bloßzustellen, weshalb diese traditionell der Preisverleihung fernbleiben. Personal Tracker sind möglicherweise rechtswidrig „Die Firma PLT erhält den Preis stellvertretend für alle Anbieter dieser Art von Überwachungstechnik, die ohne Rücksicht auf die Rechte von Beschäftigten eingesetzt wird“, sagt der Arbeitsrechtler Peter Wedde in seiner Laudatio. Kritisch sei vor allem die Argumentation der Unternehmen, der Einsatz von Personal Trackern diene dazu, rechtliche Anforderungen des Mindestlohngesetzes einzuhalten. Das Gesetz besagt, Arbeitgeber müssen die tägliche Arbeitszeit ihrer Angestellten aufzeichnen. Das allerdings umfasse auch weiterhin keine „minutengenaue Überwachung“ von Arbeitnehmern in Mindestlohn-Branchen, wie etwa Zeitungsträger oder Wachdienstpersonal, sagt Wedde. Eine „permanente und metergenaue elektronische Totalu?berwachung des Standorts und der Bewegungen von Beschäftigten“ sei in den meisten Fällen sogar verboten und nur in Ausnahmen, etwa bei Geldtransporten, erlaubt. Der Einsatz von persönlichen Ortungsgeräten sei der nächste Schritt zu einem vollüberwachten Arbeitsplatz. Spionage in der Moschee? In der Kategorie Politik erhält den BigBrotherAward in diesem Jahr der türkische Islamverband Ditib. Es sei eine besondere Wahl, sagt der Laudator und frühere Datenschutzbeauftragte Schleswig-Holsteins, Thilo Weichert, da es sich ausnahmsweise nicht um eine Datenkrake handle. Stattdessen bekommt Ditib den Preis stellvertretend für das mutmaßliche Bespitzeln von Bürgern durch einzelne Imame. Ende 2016 berichtete die türkische Zeitung Cumhuriyet, dass Imame in den Moscheen mehrerer deutscher Städte für die türkische Regierung Informationen gesammelt haben sollen. Ihnen wurde vorgeworfen, im staatlichen Auftrag mutmaßliche Gegner von Präsident Recep Tayyip Erdo?an ausspioniert und an die türkische Religionsbehörde Diyanet gemeldet zu haben. Vor allem Anhänger der oppositionellen Gülen-Bewegung sollen das Ziel gewesen sein. Die Ditib-Vertreter weisen die Vorwürfe zurück. Die Imame hätten wenn überhaupt privat gehandelt und es gebe keine organisatorische Beteiligung des Verbandes. Die Veranstalter der BigBrotherAwards kritisieren die zurückhaltende Reaktion und schleppende Aufarbeitung des Ditib in dieser Angelegenheit. Aber auch die Haltung der Bundesregierung, die offenbar an einer Zusammenarbeit mit Ditib festhält. „Ditib darf ihre Spitzel-Affa?re nicht für beendet erklären, muss die internen Vorgänge transparent machen und sich der öffentlichen Kritik stellen“, sagt Weichert. Datenschutz – „Sicherheit ist kein Grundrecht“ Immer mehr Daten und Bilder werden gespeichert ? meist ohne Zustimmung der Menschen. Mehr öffentliche Überwachung garantiere nicht mehr...

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Viel Spaß und große Leistungen beim 9. Remchinger Kinder- und Crosstriathlon

Bei dem durchaus selektiven Mountainbike-Kurs entschied Maxmilian Hauptmann von den Gentlemen?s Runners Club mit einer Zeit von 1:16,44 Stunden ganz knapp mit vier Sekunden Vorsprung vor Andreas Rath von der LG Steinlach/Team Erdinger Alkoholfrei in 1:16:48 den Wettbewerb der Männer für sich. Bei den Frauen gewann Nadine Jackel vom Laufteam Gelnhausen/Bike Work Desch (1:25:44). Zu kalt fürs Kinderschwimmen Eine kleine Enttäuschung gab es bei den Kindern. Die Schülerwettbewerbe (Jg 2004 bis 2010) mussten aufgrund der zu kalten Temperaturen am frühen Morgen als Duathlon ausgetragen werden. Die Jugend A und B sowie die im letzten Jahr neu gegründete Fun-Startgruppe konnten dann aber den klassischen Dreikampf austragen. In dieser Kategorie stellten sich insgesamt 25 Teilnehmer der Herausforderung 400 Meter Schwimmen, neun Kilometer Mountainbike und 2,5 Kilometer Laufen. Hier gewann bei den Männern Steffen Allgoewer und bei den Frauen Martina Boesner von den TRT Kami-Katzen. Auf seine insgesamt sieben Kami-Katzen war der gastgebende Verein besonders stolz. Sie kamen mit der Ende des Jahres 2016 gestarteten Aktion ?von 0 auf Volkstriathlon ? women only? zum Ausdauer-Dreikampf. Voller Stolz kamen nun alle ins Ziel, wo sie mit viel Applaus bedacht wurden. Sieg für ?Drei Fragezeichen? Auch die Teamstarter waren in Remchingen wieder gefordert. Mit kreativen Teamnamen, viel Spaß und großer Motivation gingen 15 Staffeln an den Start. Hier gewann die Mannschaft ????? in der Besetzung Michael Bott, Patrick Gall und Holger Härlin in einer Zeit von 1:17,11 Stunden. Abgerundet wurde das Programm vom Wettbewerb ?Swim and Run inklusiv?. Unter Beifall absolvierten hier Kinder mit Behinderung eine 50 Meter Schwimmstrecke, gefolgt von einem 400-Meter-Lauf unter Begleitung von Jugendlichen. Die strahlenden Gesichter zeigten, dass die Kinder sehr viel Spaß und ein großes Erfolgserlebnis hatten. str weitere Nachrichten aus Deutschland noch mehr...

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Hotelier-Karriere ? Leonardo DiCaprio plant Eco-Resort

Gateway Error: No Matching Base-URL No Matching Base-URL Found Could not lookup a site coz no matching base URL was found for the following URL. news.tourismus.com/hotels-und-unterkuenfte/hotelierkarriere-leonardo-dicaprio-baut-eco-resort-040520171.html The domain is misconfigured, e.g. the IP setting is wrong. There is no site set up for the base URL given. Due to a database malfunction the map of site names and base URLs could not be loaded. >>>Klick...

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Buenos Aires ? auf kulinarischer Entdeckungsreise

5 von 5 Sternen(1 Bewertungen) Kategorie: Essen und Trinken Städte Veröffentlicht am Montag, 6. März 2017 Geschrieben von clang Buenos Aires ist eine exzellente Anlaufstelle für Genussmenschen. Ob Grillrestaurants oder Bodegas, Fusion-Bistros mit Tango-Begleitung, erstklassiges Fleisch, süße Backwaren gefüllt mit Dulce de Leche, typische Delis oder gemütliche Pizzerien, über 40 erstklassige Bars und hohe Cocktailkunst, Bio-Märkte oder Lebensmittelmessen, die argentinische Hauptstadt hat kulinarisch einiges zu bieten. Foto: Turismo Buenos Aires Bereits seit einigen Jahren positioniert sich Buenos Aires als Stadt der gastronomischen und kulturellen Highlights und zieht damit Millionen Besucher aus aller Welt an. Die Iberoamerikanische gastronomische Akademie hat der Metropole jüngst den Titel als ?gastronomische Kulturhauptstadt Iberoamerikas 2017? verliehen. Die breite Auswahl und die hohe Qualität der Küche machen Buenos Aires zu einem Mekka für Foodies und Gourmets. Köche aus aller Welt kommen zur Weiterbildung hierher und Gästen bieten sich vielfältige Möglichkeiten,  die lokale gastronomische Szene zu entdecken. In die Töpfe gucken Wer einmal hinter die Kulissen der Gastronomie in Buenos Aires blicken möchte der hat an jedem dritten Samstag im Monat dazu die Gelegenheit. Dann bietet ?BA-Tours? kostenlose gastronomische Touren auf Englisch und Spanisch an. Bei jeder Tour stehen unterschiedliche Stadtviertel  auf dem Programm. Es geht beispielsweise zum Mercado del Progress in Caballita und in die Hotelbars rund um die Plaza San Martín. Außerdem werden typische Restaurants, spanische Tapasbars und die gehobenen Küchen der Stadt besucht. Hier treffen die Teilnehmer auf Köche und anderes Fachpersonal und dürfen ihnen über die Schulter schauen. Fachlich bestens qualifizierte Experten sind neben dem Tour-Guide ebenfalls mit von der Partie. Ein gutes Posting...

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Peinliche Nutzernamen: McChiller und Pop Dylan gehen in ’ne Bar …

Dan ist nicht mehr on fire. Das ist gut für ihn, aber trotzdem muss er seinen Fans erst einmal erklären, dass er deshalb nicht tot ist. Tut er auch, in einem YouTube-Video. Denn Dan ist YouTube-Star und hat unter dem Namen danisnotonfire in den vergangenen acht Jahren erfolgreich eine Community aufgebaut. Nun heißt er auf YouTube und allen anderen sozialen Plattformen ganz gewöhnlich-bürgerlich Daniel Howell. Klingt ein bisschen langweilig, ist aber besser für seine Marke, glaubt er. Jetzt kann ihn nämlich niemand mehr, ob absichtlich oder nicht, „Dani Snot on Fire“ oder „Danis Noton Fire“ nennen. Pro-Tipp an alle Kids da draußen: Leerzeichen helfen. Wer berühmt ist, muss in der Regel mit seinen Künstlernamen leben, ein Wechsel ist immer schwierig. Manchen gelingt das besser (Muhammad Ali), anderen schlechter (Prince). Das gilt für die klassische Unterhaltungsindustrie ebenso wie für das Internet. Es kann schließlich nicht jeder einfach Lena, Lisa oder Bibi heißen. Muss ja auch noch Platz bleiben für Gronkh, LeFloid oder Freshtorge, auch wenn sich manche einige Jahre später vielleicht einen anderen Namen wünschten. Aber Sie wissen schon, Wiedererkennungswert und so. Weniger prominente Internetnutzer haben diese Probleme nicht. Was sie nicht vor peinlichen Entscheidungen schützt. Wohl jeder erinnert sich noch an Nutzernamen, die in pubertärem Leichtsinn, aus Verzweiflung oder nach sechs Asbach Cola entstanden sind: die Nutzernamen auf Tinder, in Chatrooms, in ICQ. Die alten E-Mail-Adressen und der Xbox-Gamertag. Der Login im Wendy-Forum oder das fünfte Konto in der Community von ZEIT ONLINE. Der YouTuber Dan isnotalone. Wir haben in der Redaktion nach peinlich-absurden Nutzernamen gefragt. Und fragen natürlich auch Sie, liebe Leser: Wollen Sie auch noch einmal in ihrem digitalen Keller nachgucken? Kang00_theRealness „Kang00“ war mein erster Nutzername, den ich brauchte, um WarCraft III zu spielen. Damals, mit 14, war das natürlich eine Riesensache von der Persönlichkeitsentwicklung her, da musste was Geiles her, weil man damit ja auch auf Lan-Partys und bei Freunden bekannt war. Ich hatte damals ein Paar Kangaroo-Schuhe, die ich megacool fand. Und weil ich in WarCraft so schlecht war, war ich halt eine Doppelnull. Also Kang00. Der zweite Teil der Mailadresse ? tja, die klassische pubertäre wiegeilwäredasdenn-Überschätzung. (Hannes Schrader) PopDylan Profilnamen auf Datingportalen sind die Krux der Nutzernamensuche. Logisch, denn neben dem Bild ist er ja das Erste, was die Traumpartner in spe zu Gesicht bekommen. Und Nutzernamen, die auf -taco oder -thecat enden weil die Plattform das vorschlägt, sind so langweilig wie das fünfte Date in der gleichen Kneipe. Ich verbrachte also eines Tages etwa 30 Minuten mit der Suche nach einem Namen und endete bei: „PopDylan“. So lautet der Name eines abseitigen, elektronischen Musikprojekts und ich fand es irre clever. Wortspiel und Kulturverständnis, das macht aus mir absolutes boyfriend material! Dachte ich. Was mir erst später auffiel: Das Wort „Pop“ ist im Dating-Kontext phonetisch ja schon ein bisschen zweideutig. Der Erfolg auf dem Portal war dann auch mäßig. Und das lag bestimmt nur am Nutzernamen. (Eike Kühl) orlandobloomfan_91 Erinnert sich noch jemand an Knuddels, die wohl absurdeste Chat-Community? Fun fact am Rande: Es gibt sie noch. Und wer sich anmelden will, braucht unbedingt einen guten Nickname. Hat man keinen, der den eigenen Seelenhaushalt passend beschreibt, will niemand mit einem chatten. Nach dem Erscheinen von Herr der Ringe ? Die Gefährten galt es, die wohl größte Inspiration einer jeden 13-Jährigen in den Topf...

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Sterne-Coach Christian Hergenröther zieht ein positives Saisonfazit

?Nach den drei Niederlagen waren wir alle deprimiert. Da knabbert man schon dran. Es braucht seine Zeit, um zu realisieren, was wir geschafft haben?, sagt Christian Hergenröther. Der Sterne-Trainer hat mit den Basketballerinnen aus der Enzkreisgemeinde einen unaufhaltsam scheinenden Aufstieg hinter sich. Vorfreude auf heiße Duelle Dass dem scheinbar unbezwingbaren Serienmeister aus Wasserburg ein neuer ? und vor allem ernsthafter ? Konkurrent erwachsen ist, hat man auch in der Liga registriert. ?Ich bin überzeugt, dass wir uns noch öfters sehen, wenn es um dieses Ding geht, denn ihr spielt einen fantastischen Basketball?, sagte Achim Barbknecht, Geschäftsführer der Deutschen Basketball-Bundesliga der Frauen (DBBL) bei der Meisterehrung am Mittwochabend. Mit dem ?Ding? war die Meisterschaftstrophäe gemeint, die sich die Mannschaft aus Bayern mit einem 96:85 in der dritten Partie der Finalserie gesichert hatte. Für Wasserburg war es der fünfte Erfolg in Serie, elf der letzten 14 Meistertitel gingen an die Mannschaft aus Oberbayern. Dass Keltern die drei Partien der Finalserie nur mit einer Gesamtdifferenz von 26 Punkten verlor, zeigt, dass eine neue Zeitrechnung anbrechen könnte. Von 2014 bis 2016 hat Wasserburg die Finalserie ebenfalls jeweils in drei Spielen gewonnen, die Punktedifferenz betrug damals aber 46, 47 und 66 Punkte. Das letzte Mal, dass Wasserburg richtig gefordert wurde, war in der Saison 2012/13, als der TSV die Finalserie ?nur? mit 3:1 gegen die Rhein-Main-Baskets gewann, dabei die vierte Partie hauchdünn mit 91:90 für sich entschied. Vermutlich hätte Keltern schon in diesem Jahr eine durchaus realistische Titelchance gehabt, wäre das Team nicht so vom Verletzungspech gebeutelt gewesen. ?Hätte, wäre, wenn…?, sagt Hergenröther zu diesem Thema. Auch er glaubt, dass es enger geworden wäre. ?Ob es dann aber auch für den Titel gereicht hätte, ist eine ganz andere Frage?, sagt Kelterns Coach. So aber führten fehlende Alternativen dazu, dass nach kräftezehrenden Spielen im Viertelfinale, Halbfinale und Finale einfach am Ende die Puste ausging. ?Aber alle Spielerinnen haben einen Riesenjob gemacht?, so der Coach. Pause bis Ende August Jetzt ist aber für alle Beteiligten erst einmal reichlich Zeit, zu regenerieren und neue Kräfte zu sammeln. Erst Ende August startet die Vorbereitung für die kommende Saison. Mit dabei sein werden dann wieder Jasmine Thomas, Stina Barnert, Marina Markovic, Mailis Pokk und Leonie Elbert. Der Verein wird versuchen, weitere Spielerinnen aus dem aktuellen Kader zu halten. ?Aber wir haben eine erfolgreiche Saison gespielt, auch im EuroCup. Da sind auch internationale Vereine mit deutlich besseren finanziellen Möglichkeiten auf unsere Spielerinnen aufmerksam geworden?, weiß Hergenröther. Vier Abgänge ? zwei Neue So werden Maya Vucurovic und Emmanuella Mayombo die Sterne verlassen. Anita Teilane will zum Abschluss ihrer Karriere noch einmal eine besondere Herausforderung suchen ? sie liebäugelt mit dem Iran. Und Stephanie Wagner erhofft sich andernorts mehr Spielzeit, als sie zuletzt in Keltern hatte. Mit Romina Ciappina, Quenice Davis, Kristi Mokube und Linn Schüler stehen die abschließenden Gespräche noch aus. Zwei Neuzugänge sind laut Vereinschef Dirk Steidl auch schon so gut wie unter Dach und Fach ? Namen will er aber erst nennen, wenn die Verträge unterschrieben sind. weitere Nachrichten aus Deutschland noch mehr...

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Erfolgreicher Saisonabschluss: TGS Pforzheim gewinnt hauchdünn

Die Mannschaft von Andrej Klimovets zeigte eine furiose Leistung in der ersten Hälfte. Zur Halbzeit führten die Gäste aus der Goldstadt mit 21:13. Besonders in der Defensive überzeugten die Pforzheimer. Der zweitbeste Angriff der Liga konnte die Abwehr der Pforzheimer in den ersten 30 Minuten nur selten in Verlegenheit bringen. In der zweiten Hälfte kamen die Gastgeber jedoch besser in die Partie. In der Folge konnten sie den Rückstand schnell verkürzen. Die Schlussphase entwickelte sich aus Sicht der Pforzheimer zu einer Zitterpartie. Am Ende behielten die Männer aus der Goldstadt jedoch knapp die Oberhand und verließen das Spielfeld als Sieger. Die SG Köndringen/Teningen war vor der Partie seit sieben Spielen ungeschlagen. Die Pforzheimer können also mit erhobenen Haupt zurück in die Goldstadt fahren. Mit Sicherheit wird am Samstagabend das ein oder andere Bier auf die erfolgreiche Saison getrunken. Mehr Info Check This...

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Künstliche Intelligenz: Sprechen Sie mir nach, Mr. President

Inhalt Seite 1 ? Sprechen Sie mir nach, Mr. President Seite 2 ? Aufhören, Tonaufnahmen zu vertrauen Auf einer Seite lesen „Ich bin kein Roboter, meine Intonation ist immer anders“, sagt Donald Trump. Nur ist es eben nicht Trump selbst, der das sagt, sondern eine Software, die so klingt wie der US-Präsident. Sie kommt aus Kanada. Das Start-up Lyrebird aus Montreal entwickelt derzeit einen Stimmengenerator, der beliebige Stimmen imitiert, wenn er nur wenige Sekunden lang das Original analysieren kann. Künstliche Intelligenz macht es möglich, genauer: künstliche neuronale Netze. (Deren Geschichte und Funktionsweise erklären wir hier ausführlich.) Solche Netze werden heute in vielen Situationen eingesetzt, in denen es um Mustererkennung geht. Das ist ihre große Stärke, oftmals sind sie darin besser als Menschen. Das Netzwerk beziehungsweise der dahinter liegende Algorithmus von Lyrebird erkennt Muster in Stimmen und reproduziert sie. Neue Stufe von Fake-News Trainiert werde das Netzwerk mit Tausenden von Sprechern, sagt ein Lyrebird-Mitarbeiter im Gespräch mit dem IT-Portal Gizmodo. „Dann komprimieren wir die Informationen über einen neuen Sprecher, sozusagen die Stimmen-DNA, in einem kleinen Schlüssel. Mit dem Schlüssel erzeugen wir neue Sätze.“ Auch Intonation und Emotion sollen die künstlichen Stimmen transportieren können ? das muss aber vorher entsprechend eingestellt werden, ist also nicht sehr variabel. Noch steht Lyrebird am Anfang, technisch und organisatorisch. Das Start-up sucht noch Geldgeber und Ingenieure, und die bisher veröffentlichten Stimmproben sind nicht perfekt. Ein menschlicher Stimmenimitator könnte Trump wahrscheinlich noch überzeugender darstellen. Aber im Gegensatz zur KI nicht beliebig viele andere Stimmen. Und die Technik dürfte schnell besser werden, falls Lyrebird die nötige Unterstützer auftreiben kann. Die Frage ist nur: Ist das erstrebenswert? Im vergangenen November kam diese Frage schon einmal auf. Damals stellte Adobe mit dem Project VoCo eine Art Photoshop für Audioaufnahmen vor. Die Software braucht 20 Minuten Trainingsmaterial, um beliebige Stimmen zu synthetisieren. Anschließend muss man nur noch in ein Eingabefeld tippen, was sie sagen soll. Was für Hörbuch- und Podcastproduzenten nützlich sein mag, weil es die Postproduktion qualitativ schlechter Aufnahme enorm vereinfachen könnte, ließe sich auch zur gezielten Desinformation verwenden. Fake-News könnten eine ganz andere Qualität bekommen, wenn man Politikern oder anderen beliebige Aussagen in den Mund legen kann. Adobe will das, sofern die Software überhaupt jemals auf den Markt kommen sollte, mit „akustischen Wasserzeichen“ verhindern, die nachgemachte Aufnahmen von echten unterscheidbar machen sollen. interessant...

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